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Heinrich Heine

Am 13. Dezember 1797 wird Harry Heine in Düsseldorf geboren, wo er auch aufwächst. Heines Geburtsdatum ist umstritten, weil die entsprechenden Dokumente verloren gegangen sind. Die jüdische Familie Heine ist im Kaufmanns- (Vater Samson) und Bankengeschäft (Onkel Salomon) tätig. 1815-1819 dilettiert deshalb auch Heine als Kaufmann, ohne Erfolg, so dass er im Dezember 1819 in Bonn ein Studium beginnt. Berlin und Göttingen sind weitere Stationen. 1825 besteht Heine die Examen zum Dr. jur.; wenige Wochen später lässt er sich protestantisch auf den Namen Heinrich Heine taufen. 1827 erscheinen die ersten „Reisebilder“ und das „Buch der Lieder“, die seinen Ruhm begründen.
Im Mai 1831 emigriert Heine nach Paris. Als Journalist mit spitzer Feder schreibt er für die „Augsburger Allgemeine Zeitung“ über französische Zustände. 1844 erscheinen die „Neuen Gedichte“ sowie „Deutschland. Ein Wintermärchen“, Heines grossartiger, lyrisch-spöttischer Kommentar auf einen Besuch in der „Heimat“. 1848 erkrankt Heine so stark, dass er die Jahre bis zum Tod am 17. Februar 1856 im Bett, in der „Matratzengruft“ verbringen muss. Die „Romanzero“-Gedichte 1851 künden mit melancholisch-ironisch von dieser „Gefangenschaft“.

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