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[ Buchtipp von Beat Suter ] Trotz des Titels lässt sich die Spätwinterhitze zu jeder Jahreszeit lesen, es sei denn, man hat seinen Computer nicht zur Hand. Denn Spätwinterhitze ist kein Buch, sondern der erste interaktive Krimi. Ein Roman im Stil des film noir mit stimmungsvollen Animationen und Sounds auf CD-ROM. Der Autor Frank Klötgen, früher ZEIT-Netzliteratur-Preisträger, heute bekannter Slam-Poet, sprengt die Grenzen zwischen Buch, Comic und Computerspiel und verbindet Leseerlebnis und literarische Qualität eines atmosphärischen Krimis gekonnt mit den multimedialen Möglichkeiten des Computerzeitalters. Der Leser schlüpft in die Rolle des Ich-Erzählers und steuert sich als Mitarbeiter einer Headhunter-Agentur durch den Roman. Ein mysteriöser Todesfall, die Machenschaften eines Konzerns und ein todgeglaubter Störenfried geben Rätsel auf, und der Leser wird mehr und mehr in ein bedrohliches Spiel verwickelt. Klassische Schwarzweiß-Grafik, einfache Animationen, bizarre Sound-Bits und flüssige Dialoge über Pop-up-Fenster machen aus dem Krimi ein ästhetisch-literarisches Feuerwerk, in das man gerne versinkt wie in ein Spiel.
[ Info ] Klötgen, Frank: Spätwinterhitze.
Voland & Quist / edition cyberfiction,
Dresden und Leipzig 2004
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ISBN: 3938424044.
Genre: Anderes
Stichworte: gewagt, beeindruckend
Stil: spannend
Empfohlen für: Bettlektüre
Sprachen (Buchtipp): Deutsch