[ Buchtipp von Heidrun Prass ] Im Jahre 79 häufen sich rund um die antike Stadt Pompeji drohende Anzeichen. Es kommt zu Erdbeben, und in mehreren Städten versiegt plötzlich das lebenswichtige Wasser. Es ist die Aufgabe des jungen, eben erst zum Wasserbaumeister der Region ernannten Attilius, zu untersuchen, warum die Aqua Augusta, der mächtige Aquädukt, der teils über der Erde, teils unterirdisch das Wasser heranführt, versiegt ist.Seine Gegner fürchten, dass er ihrer skrupellosen Verschwörung auf die Spur kommt und versuchen ihn zu töten. Das Haupt dieser Gegner ist der freigelassene Sklave Ampliatus, der zum schwerreichen Grundstücksspekulanten geworden ist. Für ihn bedeutet Wasser nicht nur Leben, sondern in erster Linie Geld und Macht. Ausgerechnet seine Tochter Corelia entdeckt die Verschwörung und bittet Attilius um Hilfe. Dieser findet die Stelle, wo die Aqua Augusta eingestürzt ist, und es gelingt ihm, den Aquädukt zu reparieren. Dabei werden die Vorzeichen, die die bevorstehende Katastrophe ankünden, immer unheilvoller, bis der Vesuv ausbricht. Der Wind treibt das Unheil direkt auf die Stadt Pompeji zu. Eine Massenflucht setzt ein, aber es gibt keinen Ort, der Sicherheit bietet, denn auch weit bis auf das Meer hinaus regnet es Massen glühend heißen bimssteinertigen Gesteins und ebenso heißer, erstickender Asche. Pompeji wird von der Asche völlig verschüttet, und dann rollt der Lavastrom auf die Stadt zu …Attilius und Corelia suchen im unterirdischen Teil des Aquädukts Zuflucht. Wird es ihnen gelingen, sich zu retten?
[ Info ] Harris, Robert: Pompeji.
Heyne – Verlag München,
2005
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ISBN: 3-453-47013-3.
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