Über Walter Grond
- Leserprofil
Name: Walter Grond
Sprache: Deutsch
Stadt: Aggsbach Dorf
Land: AUT
Bücher: 33
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[ Buchtipp von Walter Grond ] Der Roman von Ferdinand Schmatz wühlt die wunde Frage auf, was die Kunst kann. Er stellt dar, wie ein Subjekt von Zeichen umringt, gehetzt. überwunden wird, und sich im künstlerischen Akt eine tiefere Ahnung von Wirklichkeit bildet. Sein "Franz" wird von oben distanziert betrachtet, und zugleich durchströmen die Sätze sein Inneres, die Durchleuchtung geht von aussen nach innen und von innen nach aussen. Die Sprache fließt, selten fiel es mir so leicht, einen Roman zu lesen, weil er dicht und tragend ist. Und wenn Schmatz auch etwas wie Semiologie betreibt, zeigt er doch, dass unter der symbolischen Welt stets eine archaischere thront, vor der das Spiel der Zeichen und Texte klein und unbedeutend ist, und die in jedem Einzelnen da ist, wie sie auch die verschiedenen Kulturen überdauert. Dieses Buch hat mich getröstet: die Kunst weist das Plaudern der Medienwelt von sich.
[ Lieblingszitat ] Was geschah mit Franz? Von oben aus, über der Deichsel - Vermutungen. In ihm - da drehte sich das Auge um, es sah ihn und sagte ihm, der war ich und das und etwas werde ich geworden sein.
[ Info ] Schmatz, Ferdinand: Durchleuchtung.
Ein wilder Roman aus Danja und Franz.
(Sprache d. Buchs: Deutsch)
Haymon,
Innsbruck-Wien, 2007
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ISBN: 978-3-85218-543-9.
Genre: Roman
Stichworte: Kunstliebhabern
Sprachen (Buchtipp): Deutsch
[ 21.04.08 - 11:36 ] [ Kommentar von Arno Raffeiner ] Angelika Reitzer schreibt, "Durchleuchtung" sei "im Adorno’schen, also im wahren Sinne, ein Künstlerroman". Er kann "glaubhaft vorführen, wie alles miteinander verknüpft ist".
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