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Maher, William Cody (Aus d. Amerikanischen v. Carl Weissner u. Walter Hartmann)
Bild vergrößern[ Buchtipp von Lucas Cejpek ] Es gibt nichts Spannenderes, als anderen zuzuhören und sich vorzustellen, wer da spricht. Sich die Gesichter zu den Stimmen auszumalen, die Körper und die Situationen, die wir schaffen, indem wir reden – untereinander wie mit uns selbt. William Cody Maher – der Vorname ist eine Verbeugung vor der Wildwestlegende Buffalo Bill – lebt als Amerikaner in Deutschland und vertraut auf die knappen Sätze des Thrillers und Horrorfilms. „An deiner Stelle wäre ich vorsichtig.“ Der andere Teil der Dialoge hat seinen Urspung in den Selbstbefragungen Francois Villons, was das Buch sehr persönlich und lyrisch macht. „Ich bin ein Kind / Ich bin eine Straßenecke in einem Viertel“.
Die kurzen Stücke sind sehr unterschiedlich in der Form und im Ton, der Wechsel macht die Lektüre bis zum Schluss überraschend. „Ich mache zuviel Sinn“, sagt der Autor in einem Traumgedicht, also sollten wir ihm nicht trauen. Und wir wollen hoffen, dass Carl Weissner, der bereits Charles Bukowski eingedeutscht hat, auch William Cody Maher weiter bekannt machen wird.
[ Info ] Maher, William Cody: Geisterstadt.
Dialoge & Monologe.
Aus d. Amerikanischen v. Carl Weissner u. Walter Hartmann.
Verlag Peter Engstler,
Ostheim/Rhön, 2006
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Genre: Erzählende Prosa
Sprachen (Buchtipp): Deutsch
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