Über Martin Meier
- Leserprofil
Name: Martin Meier
Sprache: Deutsch
Stadt: zurich
Land: CHE
Bücher:
Gästebuch:
Verwandtschaften: 3
- Mein Selbstporträt
vita
05/ 06 Diplomjahr
Sommer 2005 Austauschsemester an der HfG Karlsruhe, Medienkunst
2004 Vordiplom sowie gymnasiale Maturität
seit 02 Studium Lehrberufe für Gestaltung und Kunst, HGK Zürich
01 / 02 Gestalterische Berufsmaturität in St. Gallen
00 / 01 freies Arbeiten ... weiter lesen
- Links
call for entries: die Plattform für kulturmüde Gedanken kurz vor dem Schlafengehen !
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Vandalized screen-grabs, animated Photoshop layers, Duchamp references, and grafts of high art and advertising imagery engage both net art practices and the appropriationist strategies of punk, Dada, Situationism, and remix culture.
http://www.screenfull.net/stadium/
eine werkstatt für musik, winterthur, switzerland
http://session-room.ch
Ein Buchtipp von Martin Meier drucken
[ Buchtipp von Martin Meier ] ingold stellt einleitend mit kafkas hungerkünstler die frage, nach dem wesen des autors und antwortet auch gleich mit valéry: es gibt keinen objektiven, keinen wirklichen sinn künstlerischer arbeit. der autor hat dort, wo er abwesend ist -ausserhalb des werks- keine autorität mehr.
nach einem exkurs vom suprematismus hin zu nabakov lesen wir über "die schule der dummen" von sascha sokolow, dass der künstler, der autor, der dichter in den augen der anderen immer der dumme ist. der unreife, unbelehrbare und unberechenbare, der mit kompromissloser beharrlichkeit dem nachstrebt, was gerade als nicht erstrebenswert gilt: er bemüht sich um stetige aufnahme- und antwortbereitschaft für alles ungewohnte, unvorhergesehene und unabsehbare.
was in der literatur zur darstellung kommt und als dargestelltes erfahrbar wird, brauche keineswegs vorgängig zur lebenserfahrung geworden zu sein; nicht um den nachvollzug (oder die kompensation) realen erlebens geht es im buch, sondern um den entwurf möglicher lebensformen, die bei der lektüre -durch sie- zu wirklichkeitsformen und somit zu generatoren realer erfahrung werden.
autor zu sein heisst, wie derrida mit bezug auf platons phaidros unterstreicht, die rede sein zu lassen, was sie nur in der schrift zu leisten vermag. "ich", das bin nicht ich, nie!
[ Info ] Ingold, Felix Philipp: das Buch im Buch.
merve,
berlin, 1988
.
ISBN: 3-88396-065-9.
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