Über Walter Grond
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Name: Walter Grond
Sprache: Deutsch
Stadt: Aggsbach Dorf
Land: AUT
Bücher: 33
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Mach , Edmund (Hrsg. Uwe Schütte)
Bild vergrößern[ Buchtipp von Walter Grond ] Viele Autoren und Künstler der österreichischen Avantgarde der 60er Jahre pilgerten zum Haus der Künstler im niederösterreichischen Gugging und entdeckten für sich jene Schaffenskraft zwischen Krankheit und Genietum, die inzwischen als Art Brut in die Kunstgeschichte eingegangen ist. Die Bewohner des Hauses der Künstler waren als Patienten von Primar Nagvratil seit den 60er Jahren dazu aufgefordert worden, ihre Irritierheit mit künstlerischen Mitteln auszudrücken und damit in künstlerische Kanäle zu leiten.
Wenige der Patienten wurden Literaten, und einer von ihnen, im Schatten von Ernst Herbeck, war der schizophrene Poet Edmund Mach. Mit "Meine abenteuerlichen Schriften" hat der Literaturwissenschafter, Kritiker und Essayist Uwe Schütte nun einen Band veröffentlicht, der diesen außergewöhnlichen Dichter einfühlsam vorstellt und Werke von ihm, aber auch Gespräche und Fotos versammelt, die Edmund Mach auf sympathische weise kennenlernen lassen.
Ein besonderes Verdienst von Schüttes Vermittlungsarbeit ist, dass er die literaturfernen Umstände der Entstehung von Machs Texten äußerst nachvollziehbar beschreibt, und diese Dichtung in einen Kontext stellt, der sie als psychpatholgische Äusserung verstehen lässt, ohne deren ästhetischen Eigenwillen zu sabotieren.
[ Lieblingszitat ] Sie kutschierte in der Gegend herum
frei vor innerem Entsetzen
[ Info ] Mach , Edmund: Meine abenteuerlichen Schriften.
Gedichte und Prosa 1965 - 1996.
(Sprache d. Buchs: Deutsch) Hrsg. Uwe Schütte.
Picus,
Wien, 2009
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ISBN: 978-3-85452-643-8.
Genre: Lyrik
Stichworte: Therapie, Selbstsuche, Krankheit
Empfohlen für: Pädagogen, Grenzgängern, Depressiven
Sprachen (Buchtipp): Deutsch