[ Buchtipp von Literaturhaus Wien ] Stefan Krammer schreibt
Was gibt es Schöneres, als alleine in einem Zugabteil zu sitzen und ein Buch zu lesen? Dass einem das Vergnügen, sich in öffentlichen Verkehrsmitteln ungestört der Lektüre hingeben zu können, nur selten beschert wird, wissen die passionierten Bahnfahrer und lesefreudigen Jahreskartenbesitzer der Wiener Linien nur allzu gut.
Friedrich Achleitners Prosasammlung "wiener linien" spürt nun den Unannehmlichkeiten nach, die wir täglich nicht nur in U-Bahnen oder im Großraumwaggon der Bahn erfahren müssen, und begegnet diesen mit Scharfsinn und Sprachwitz. Vor Achleitners Wortattacken bleiben weder Walkmans, Diktaphone und Handys mit ihren allzu störenden Pieps- und Klingeltönen verschont, noch der gute alte Rucksack, der in unserer großstädtischen Gesellschaft zum Kontaktgerät schlechthin geworden ist, weil man damit "jedem richtig in den bart, verzeihen sie, jeder richtig in die schminke" (S. 12) fahren kann.
[Die vollständige Rezension finden Sie im online Buchmagazin der Dokumentationsstelle für neuere österreichische
Literatur im Literaturhaus]
[ Info ] Achleitner, Friedrich: wiener linien..
Zsolnay,
Wien 2004
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ISBN: ISBN 3-552-05.