[ Buchtipp von Literaturhaus Wien ] Herbert Först schreibt:
Nach ihrem ausladend erzählten Roman "Brüchige Ufer" schlägt die im Burgenland lebende Südtiroler Autorin Helene Flöss mit ihrem Text "Der Hungermaler" einen völlig neuen Ton an, der stilistisch wie erzähltechnisch überrascht: Auf die detaillierte Studie innerfamiliärer Beziehungen, die auch als ergiebige Sozial- und Kulturgeschichte des Burgenlands ihren Wert hat, folgt mit dem "Hungermaler" eine schlanke, fast asketische Erzählung, die sich – auf den ersten Blick – mit einer Liebesgeschichte begnügt. Bei genauerem Hinsehen allerdings ist viel Gemeinsames mit dem Familienepos zu entdecken: Da wie dort ist Eisenstadt ein zentraler Schauplatz, da wie dort lässt eine tragische Mutter-Sohn-Beziehung einen Mann zerbrechen, und da wie dort erweisen sich die Ufer, an denen Menschen ihr Leben einzurichten versuchen, als brüchig.
[Die vollständige Rezension finden Sie im online Buchmagazin der
Dokumentationsstelle für neuere österreichische
Literatur im Literaturhaus]
[ Info ] Flöss, Helene: Der Hungermaler.
(Sprache d. Buchs: Deutsch)
Haymon,
Innsbruck, Wien, 2007
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ISBN: 978-3-85218-541-5.