[ Buchtipp von [ Medienkunst ] ] "Catherine Gfeller, so zeigen es die Werke des letzten Jahrzehnts, scheint eine zeitgenössische Flaneuse zu sein. Sie begibt sich in die Stadt, sie streichelt ihre Haut, hört ihren Klängen zu, verfolgt das Gehen und Fahren, spürt die verschiedensten Atmosphären auf", sagt Urs Stahel, Direktor des Fotomuseums Winterthur.
"Ihre Fotografien sind wie lebendige Filmstreifen, wie Liebeserklärungen an die Stadt, sie sind eine Lebensbehauptung, die sich trotz allem, trotz aller Unwirtlichkeit, die Freude am urbanen Leben, die Poesie des Grossstadtlebens nicht nehmen lassen will. Catherine Gfeller öffnet sich der Stadt, gibt sich ihr hin, taucht ein, streichelt sie, verwandelt Härte in Weichheit, Stress in Musik", sagt Stahel. "Sie rettet Baudelaire ins 21. Jahrhundert hinein".
[ Info ] Gfeller, Catherine: Fictions urbaines.
Rez dart contemporain,
Meyzieu-Lyon 2003
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